Schule und Gesundheit

 

Schule und Gesundheit

 

 

 

Die Bilzbergschule ist "Gesundheitsfördernde Schule". Gesundheit erhält eine zentrale Bedeutung im Alltag. Sowohl die Förderung der Gesundheit der Schülerinnen und Schüler als auch der Lehrerinnen und Lehrer und des nicht unterrichtenden Personals am Arbeits- und Lernplatz Schule rückt in den Focus.

 

 Verkehrserziehung und Mobilität

 

Der Weg zur Schule wird von vielen Schülerinnen und Schülern zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Roller zurückgelegt. Ein Schulwegplan, der in Zusammenarbeit mit der Polizei erstellt wurde, weist den sicheren Schulweg aus. Dies setzt eine Sicherheit im Straßenverkehr voraus, die vom 1. Schuljahr an vermittelt wird. In Zusammenarbeit mit der Straßenwacht bzw. der Jugendverkehrsschule erkunden die Schülerinnen und Schüler den sicheren Schulweg in der Praxis.

 

Die Jugendverkehrsschule führt die Kinder im 4. Schuljahr zur Fahrradprüfung. Zum Verkehrsunterricht  werden die eigenen verkehrssicheren Fahrräder benutzt.

 

Schulsanitätsdienst

 

In Kooperation mit den Maltesern wurde der Schulsanitätsdienst eingerichtet. Grundlage hierfür ist ein 1. Hilfekurs, der in der Zeit von Januar bis März in der dritten Jahrgangsstufe durchgeführt wird. Der Schulsanitätsdienst hat die Erstversorgung zur Aufgabe. Im Umgang mit den Mitschülern lernen die Schülerinnen und Schüler Verantwortung für ihre Mitschüler/innen zu übernehmen. Das soziale Miteinander wird gefördert. Die Schüler lernen mit Hilflosigkeit und  Angst umzugehen. Aber auch das Selbstbewusstsein und das Selbstvertrauen der Schulsanitäter wird gestärkt. Die Schülerinnen und Schüler  lernen Entscheidungen zu treffen.

 

Ernährung und Verbraucherberatung

 

In der Bilzbergschule frühstücken die Schülerinnen und Schüler zusammen während der Frühstückspause im Klassenzimmer. Gemeinsam und ohne Zeitdruck erleben die Kinder was sie essen oder was andere essen. Man kann sich austauschen, Neues kennen lernen und Essen mit allen Sinnen genießen. Das gemeinsame Frühstück fördert darüber hinaus die Klassengemeinschaft.

 

Bewegung und Wahrnehmung

 

Mehr Bewegung im schulischen Alltag fördert die Leistungsfähigkeit der Kinder in vielen Bereichen. Gesteigerte Aufmerksamkeit  und eine bessere Konzentrationsfähigkeit im kognitiven Bereich der Kinder sind durch zahlreiche empirische Arbeiten belegt. Aber auch im Bereich Motorik kann die Koordination, die Verbesserung der Körperhaltung und eine gesteigerte Muskelkraft beobachtet werden. 

 

Überfachliche Kompetenzen, wie die soziale Kompetenz werden gefördert. Die Kinder erfahren mehr Kontaktfähigkeit, Akzeptanz und Toleranz.

 

Gewaltprävention

 

Wenn Mädchen und Jungen in die Schule kommen, müssen sie lernen Regeln einzuhalten, sich aufeinander einzustellen, sich den Regeln entsprechend einzubringen und mit Enttäuschungen und Einschränkungen fertig zu werden.

 

Aufgabe der Schule ist es, Pesonal- und  Sozialkompetenzen zu fördern.  Grundlagen der Förderung sind vielfältige Maßnahmen und Aktionen.

 

Die Basis des sozial-emotionalen Bildungs- und Erziehungsauftrages wird gelegt durch

 

  • Klassenregeln in der ersten Jahrgangsstufe (Piktogramme)
  • gemeinsam aufgestellte Klassenordnungen
  • den Klassenrat
  • Pausenregeln
  • die Schulordnung der Bilzbergschule
  • Partner- und Gruppenarbeit im Unterricht
  • Helfersysteme
  • Bewegung und Wahrnehmung
  • gemeinsame Unternehmungen (Ausflüge und Klassenfahrten)
  • den Schulsanitätsdienst
  • das Projekt Lubo

 

 

 

Projekt Lubo

Mit dem  Programm zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen "Lubo" werden die Kinder in ihren Gefühls- und Verhaltenskompetenzen unterstützt.  Zentrale Förderziele sind

  • Förderung der sozial-emotionaler  Basiskompetenzen
  • Förderung der Emotionsregulation und Selbststeuerungsfähigkeit
  • Förderung der Zielklärungsfähigkeit
  • Förderung sozialer Problemlösungsstrategien
  • Förderung eines angemessenen Handlungsrepertoires und sozialer Skills für alterstypische Problemsituationen

(Auszug aus:Hillenbrand, Hennemann, Hens, Hövel (2013). "Lubo aus dem All" - 1. und 2. Klasse (S.8). München